Seit langem wurde immer wieder in den Medien über die Folgen der Salzeinleitung durch das Dax Unternehmen K+S Kali GmbH berichtet. Die Grundlage dafür sind Zugeständnisse aus Kaiserlicher Zeit, die im Krieg verlängert wurden. Dieser unhaltbare Zustand hat längst die Anrainerkommunen in als Klägergemeinschaft im Widerstand zusammengeführt.
Doch K+S bleibt stur und verweigert sich den längst überfälligen Lösungen, die die weitere Schädigung der Weser endlich beenden. Stattdessen soll dieser unerträgliche Zustand auch noch festgeschrieben werden. K+S Kali GmbH beantragt nun die "ordnungsgemäße Entsorgung" der anfallenden Abwässer über eine Rohrleitung nach Philippstal zu führen und dort dauerhaft in die Werra zu leiten. Obwohl jeder längst weiß, welche Folgen die Einleitung der Salzfracht in die Weser hat, wird beschönigend lediglich festgehalten, Auswirkungen seien nicht auszuschließen.