Grüne für neue Messungen und tiefere Bodenproben auf der Deponie

Die Fraktion der Grünen im Rat der Stadt Bad Oeynhausen verlangt, dass vor dem Anschnitt der Altdeponie Groh in Dehme im Sommer 2011 neue Messungen durchgeführt werden müssen. „Die Anwohner beklagen sich zurecht darüber, dass lediglich 1,50 Meter tief gemessen wurde“, so der Fraktionschef Volker Brand. „Das klingt nach Beschwichtigung. Es kann nicht sein, was nicht sein darf.“

Bereits vor Jahren hat die Grüne Fraktion Mittel zur Verfügung gestellt, um Klarheit über das Gefahrenpotential zu erhalten. Beruhigt war die Fraktion nie. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Rainer Müller – Held ergänzt: „Bei dieser Sache ist in letzter Zeit über vieles spekuliert worden. Es kann nicht sein, dass dies alles so ungeprüft im Raum stehen bleibt.

Die Bodenanfüllung ist sicherlich eine Verbesserung der Situation, aber der Anschnitt durch die Autobahntrasse ist viel problematischer zu bewerten.“ In diesem Sinne unterstützen die Grünen die Anwohner in ihrem Begehren, vor dem Anschnitt Klarheit darüber zu bekommen, was wirklich als Altlast in der Deponie schlummert. „Alles Weitere,“ so Brand und Müller – Held, „ist auf der Grundlage dieser Ergebnisse neu zu bewerten. Wir erwarten einen anderen Umgang mit den Sünden der Vergangenheit.“

stellv. Fraktionsvorsitzender, Vorstandssprecher im Ortsverband, seit 2008 bei den Grünen in Bad Oeynhausen und seit 2009 Mitglied im Rat der Stadt.

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