Wahl zum Stadtrat ist auch eine Entscheidung über die Wasserqualität der Werre

Am 22.05. berichtete die Neue Westfälische im Löhner Lokalteil über die mögliche Renaturierung der Werre. In diesem Zusammenhang wies der NW–Redakteur Dirk Windmöller zu Recht darauf hin, dass es für eine ökologische Renaturierung der Werre gegenwärtig eine einmalige Chance gibt. Ferner deutete Windmöller darauf hin, dass es auf Seiten Bad Oeynhausens für die Renaturierung der Werre Blockierer gibt.

Die Fraktion der Grünen in Bad Oeynhausen stimmt dieser Einschätzung grundsätzlich zu „Aber,“ so der Fraktionsvorsitzende Dr. Volker Brand, „hier ist es wichtig, Ross und Reiter zu nennen.

„Die Wahlen zum Stadtrat in Bad Oeynhausen,“ so Brand weiter, „sind auch eine Abstimmung über das Sielwehr und über die einmalige Chance, zur Renaturierung der Werre. Die Wählerinnen und Wähler in Bad Oeynhausen müssen wissen, dass die SPD dieses Projekt bis heute torpediert. Fördermittel für Renaturierung und Wasserkraftnutzung in Millionenhöhe stehen bereit. Bad Oeynhausen muss dafür nicht einmal seinen Haushalt belasten.“

Fraktionsvize Rainer Müller–Held ergänzt: „Wer diese einmalige Gelegenheit verspielt, muss die Instandsetzung des Sielwehrs und der Sielwehrbrücke mit Mitteln des städtischen Haushalts bezahlen. Dann gibt es auch keine Verbesserung der Wasserqualität der Werre. Auch darum geht es am Sonntag.“

Fraktionsvorsitzender, Ausschussvorsitzender im Umweltausschuss

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Kommentar verfassen