Eigentor

Besser kann die SPD der politischen Konkurrenz keine Steilvorlage geben. Nachdem diese Stadt reichlich unter finanziellen Ungereimtheiten zu leiden hatte und hat, präsentiert die SPD einen Kandidaten, gegen den laut Zeitungsmeldung schwere Vorwürfe im Raume stehen.

Selbst wenn die Vorwürfe nur Vorwürfe sind, sollte ein solcher Kandidat den Bürgern dieser Stadt nicht zugemutet werden. Wie kann man eine kritisch zu betrachtende, ortsfremde Person als erste Wahl einer umfangreichen Kandidatensuche vorstellen. Dr. Volker Brand bezeichnet die Kandidatenkür der SPD als dilettantisch und das Ergebnis als Armutszeugnis. „Kann die SPD wirklich keine respektable Person aus Bad Oeynhausen präsentieren, die für die Bürger dieser Stadt wählbar ist? Unsere Stadt verträgt keinen Kandidaten, der auch nur in dem Verdacht steht, schlecht gewirtschaftet zu haben.“ Da kann sich die CDU ruhig zurücklehnen und auf weitere Fehler der SPD hoffen, hat sie doch selber erleben müssen, wie es mit einem Kandidaten ausgeht, der nicht von allen Parteimitgliedern getragen wird.

In dieser Situation sollten alle anderen Parteien überlegen, einen eigenen, vielleicht sogar gemeinsamen Kandidaten aufzustellen. Als Vorsitzender des Grünen Ortsverbandes stellt Rainer Müller-Held fest:“ Jetzt ist uns klar, weshalb dieser Kandidat nicht bereits im Kommunalwahlkampf präsentiert wurde.

Wir werden mit aller Macht dagegen halten! Um bei der Fußballweltmeisterschaft zu bleiben. Das sieht mächtig nach Eigentor aus.

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