Tiefflieger über dem HDZ – Muss das (so) sein?

Wir leben zweifelsfrei in unruhigen Zeiten. Dieser Satz bezieht sich nicht nur auf weltweite Bedrohungsszenarien, er gilt auch für Bad Oeynhausen.

Dr. Volker Brand
Während in unserer Stadt tagaus tagein über alles mögliche debattiert wird, so verwundert doch, dass ein bestimmtes Ärgernis in unserer Kurstadt scheinbar nichtsagend zur Kenntnis genommen wird. Die Booster unter uns erinnern sich sicher noch, wie in den 60er und 70er Jahren Düsenjets mit Höllenlärm die Schallmauer knackten. Später brach sich im Zuge einer europäischen Friedensperspektive die Vernunft Bahn. Zunehmend wurden solche Übungsflüge jenseits von Europa über menschenleeren Gebieten durchgeführt.

Vor dem Hintergrund neu einsetzender kriegerischer Spannungen in Europa müssen wir uns nun erneut mit militärischen Tieffliegern abfinden. Über die Sicherheitsrelevanz solcher Flüge in dicht besiedelten Gebieten lässt sich trefflich streiten. Aber – muss es wirklich sein, dass diese Flüge turnusgemäß und fast täglich nicht nur über unser Haus (mitunter keine 80 Meter tief) sondern auch direkt über das HDZ und über das Kurviertel von Bad Oeynhausen und Gohfeld stattfinden?

Jedenfalls lässt sich beobachten, dass die meisten dieser Flüge in einemFluglinien – Korridor von wenigen Hundert Metern durchgeführt werden. Damit verbunden sind physische und psychische Belastungen, die besonders für Patienten und Kurgäste nicht sein sollten. Hier sind Bürgermeister und Stadtrat in der Pflicht, diesem unhaltbaren Zustand mir einer Petition an die zuständigen Stellen ein Ende zu bereiten.

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