22.03.2012
Renaturierung der Werre und Energiegewinnung aus Wasserkraft sind das Ziel
Grüne äußern sich zu den Perspektiven des Sielwehrs
Renaturierung der Werre, Hochwasserschutz, Energieerzeugung aus Wasserkraft – am Sielwehr stehen mittelfristig in den nächsten Jahren gewichtige Entscheidungen an. Diese zukünftigen Entscheidungen haben aber bereits in der Vergangenheit zu teilweise hitzigen Kontroversen geführt. Nach Ansicht der Grünen – Fraktion im Rat der Stadt Bad Oeynhausen ist allerdings eine vernünftige Lösung absehbar, die allen Positionen gerecht wird.
Dabei sehen sich der Fraktionsvorsitzende Dr. Volker Brand und sein Stellvertreter Rainer Müller – Held an der Seite der Oeynhausener Verwaltung. „Die von allen Fraktionen in Auftrag gegebene Mehrvariantenanalyse soll klären, ob es bei einer moderaten Absenkung am Sielwehr sowohl zur Energiegewinnung durch Wasserkraft als auch zur Renaturierung kommen kann“, so der Vorsitzende des Ausschusses für Klima-, Umwelt- und Hochwasserschutz Volker Brand. „Und wir sind optimistisch, dass beides möglich ist, dass Wasserkraftgewinnung am Sielwehr auch unter diesen Umständen wirtschaftlich betrieben werden kann“, so Brand weiter. Natürlich ist hier auf die Durchlässigkeit des Flusses zu achten. Aber Brand sieht bei modernen Anlagen auch für die Fischpassage bei allen bestehenden Problemen Verbesserungen. Kompletten Beitrag lesen
19.03.2012

Foto von links: Rainer Müller-Held (Ortsverbandsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen Bad Oeynhausen), Ute Koczy MdB und Pfarrer Dr. Christian Hohmann vom Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung (MÖWe)der EKvW
„Leben statt Öl – Rettet den Yasuní-Nationalpark in Ecuador“ war in der letzten Woche das Thema einer Informationsveranstaltung der Bad Oeynhauser Grünen mit Ute Koczy, regionale Abgeordnete und entwicklungspolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag.
„Diese Initiative ist einzigartig. Das deutsche Parlament überstützt parteiübergreifend diese Idee, für den Schutz von Yasuní Mittel zur Verfügung zu stellen, , damit das Öl im Boden bleiben kann. Allerdings muss hier noch viel getan werden. Auch die aktuellen Missverständnisse müssen deswegen ausgeräumt werden,“ erklärte Ute Koczy den rund 30 Besucherinnen und Besuchern der Veranstaltung in der Druckerei Bad Oeynhausen. Viele davon engagieren sich in regionalen Eine-Welt- und Naturschutzinitiativen oder sind in Entwicklungsprojekten der Evangelischen Kirche Westfalen aktiv. Die Moderation übernahm der Regionalpfarrer Dr. Christian Hohmann von der Mission, Ökumene und kirchliche Weltanschauung (MÖWe).
Der Yasuni-Nationalpark im Amazonas von Ecuador ist UUNESCO- Weltnaturerbe und gehört zu den artenreichsten Orten der Welt. Der Film „Die Initiative Yasuni-ITT“ und die eindrucksvollen Fotos, die Ute Koczy von ihren Dienstreisen aus Ecuador mitgebracht hatte, verdeutlichten, dass dieses Paradies nicht nur durch Abholzung, sondern vor allem durch Erdölförderung akut bedroht ist. Im Yasuní konzentriert sich die höchste Dichte an Amphibien, Säugetier-, Vogel- und Pflanzenarten auf dem amerikanischen Kontinent. Nirgendwo sonst auf dem Planeten gibt es mehr Insektenarten. Kompletten Beitrag lesen
08.03.2012
Bad Oeynhausen – klimaengagiert. Mit dieser Kampagne wirbt die Stadt Bad Oeynhausen offensiv und bekennt sich in ihren strategischen Zielen dazu, den kommunalen Klimaschutz voranzutreiben. Und in der Tat arbeiten in der Verwaltung engagierte Mitarbeiter daran, dem verabschiedeten Klimaschutzkonzept Leben einzuhauchen.
Nur – wer den letzten Ausschuss für Klima-, Umwelt- und Hochwasserschutz verfolgt hat, muss berechtigte Zweifel an der Umsetzung hegen. CDU, SPD und FDP bilden nun nach dem Bruch der Koalition einen Block, an dem alle Initiativen abprallen. Man wollte noch nicht einmal über die Bereitstellung von Flächen für Photovoltaikanlagen reden. Grüne, BBO, Linke und UW legen sich mächtig ins Zeug, aber mit der satten Mehrheit von schwarz-rot-gelb wird alles verschoben, vertagt, in die Fraktionen zur Beratung zurückgegeben. So wird dieser Umweltausschuss ausgehebelt. Kompletten Beitrag lesen
01.03.2012
Am 28.02.2012 hat sich der Grüne Ortsverband in der Druckerei intensiv mit dem Thema “Busverkehr in Bad Oeynhausen” beschäftigt.
“Nachdem Nahverkehrs-Manager Achim Overath im letzten Ausschuss für Stadtentwicklung die Zahlen und Aussichten präsentierte war uns klar, dass Handlungsbedarf gegeben ist” sagt Rainer Müller-Held. “Wir haben daher Melanie Hoevert als Mitglied des Kreisvorstandes der Grünen und Expertin für den ÖPNV eingeladen, welche sachkundig die entstandenen Probleme vortrug und die daraus entstandenen Belastungen der kommunalen Haushalte erläuterte”.
Inzwischen scheinen die Ereignisse die Diskussion zu überholen! Aber so unerwartet sind die neuen Kosten nicht entstanden. Die Verschiebung der Subventionen aus der Fläche in die Ballungsgebiete und ein andauernder Prozess der Ausdünnung des Angebotes haben zu steigenden Kosten und gleichzeitig weniger Fahrgästen geführt. Im Grunde wird der öffentliche Nahverkehr durch den Schülerverkehr am Leben gehalten. Über 90% der beförderten Fahrgäste sind Schüler! Doch auch da gibt es viele Klagen. Kompletten Beitrag lesen